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Auftakt für CEleRA: Gemeinsam zu reparierbarer und kreislauffähiger Industrieelektronik

Am 18. und 19.02.2026 fand im ifak das Auftakttreffen des Projektes CEleRA statt. Mit dem Projekt CEleRA – Circular Electronics Repair & Automation ist der Startschuss für eine neue Generation industrieller Elektronik gefallen. Beim Auftakttreffen kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung zusammen, um eine gemeinsame Vision zu verfolgen: Elektronik von Beginn an so zu gestalten, dass sie reparierbar, recyclingfähig und konsequent kreislauffähig ist.

Im Zentrum des Projekts steht der Aufbau einer Roadmap zur Etablierung nachhaltiger industrieller Elektronik, bei der der Digitale Produktpass (DPP) als zentrale Schnittstelle dient. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette bündeln Industriepartner ihre Kompetenzen – von Halbleiterherstellern über Elektronikfertigungsdienstleister bis hin zu Softwareanbietern. Ziel ist es, Reparatur und Recycling von Elektronikbaugruppen wirtschaftlich, automatisiert und herstellerunabhängig zu ermöglichen.

„Circular Electronics“ steht dabei für einen klaren Paradigmenwechsel: weg von kurzlebiger Wegwerf-Elektronik, hin zu langlebigen, reparierbaren Produkten mit hoher Rohstoffrückgewinnung. Angesichts steigender Rohstoffpreise, wachsender regulatorischer Anforderungen und der Notwendigkeit, den Industriestandort Deutschland zu stärken, setzt CEleRA damit ein deutliches Signal für eine nachhaltige und zukunftsfähige Elektronikindustrie.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen vom „GreenTech Innovationswettbewerb – Digitale Technologien als Hebel für die Kreislaufwirtschaft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)