Durch Initiativen wie Gaia-X entstehen gesicherte, branchenübergreifende Datenkanäle, die es Unternehmen ermöglichen, digitale Services zu ihren physischen Produkten anzubieten. Das eröffnet neue prozess- und standortübergreifende Synergien und verändert klassische Wertschöpfungsgrenzen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie solche Services mit Hilfe der Asset Administration Shell (AAS, dt. Verwaltungsschale) modelliert werden. Anhand eines praxisorientierten Predictive-Maintenance-Szenarios für eine Krankomponente wird die automatisierte Erstellung und Verwaltung von Service-Verwaltungsschalen demonstriert. Die Basis für die Orchestrierung dieses Szenarios ist die Gegenüberstellung zweier Service-Modellierungsansätze (Service-Verwaltungsschale und Service-Submodel). Ein „Service-Manager“ setzt diese Modellierung praxisorientiert um und steuert die Serviceausführung zwischen mehreren AAS-Umgebungen. Der automatisierte Datenaustausch zwischen den Serviceparteien erfolgt gesichert über den Eclipse Dataspace Connector (EDC). Der Vortrag liefert einen Überblick über die Chancen datenbasierter Geschäftsmodelle in Datenökosystemen und demonstriert anhand eines Szenarios die Implementierung. Eine Bewertung der Architektur hinsichtlich Skalierbarkeit und Integrationsaufwand für KMU bildet den Abschluss.
| Referent: | Niklas Ritz |
| Zeit: | 9. April 2026, 14:30 – 15:30 Uhr |
| Ort: | im Konferenzraum des ifak Werner-Heisenberg-Straße 1 39106 Magdeburg |
| Online: | als Web-Meeting (Zugangsdaten über sekretariat@ifak.eu) |
07.04.2026
Foto: Generiert mit GPT-5.2 mini, 17.02.2026