25. Jubiläums-Fachtagung im Zoo Magdeburg

Dr. Matthias Riedl dankt den Simulationsanwendern für die langjährige Treue

Der Magdeburger Zoo ist nicht nur touristisch interessant und lehrreich, er bietet auch eine attraktive Tagungsmöglichkeit. Dies erprobte am 8. und 9. Mai 2018 das Forschungsinstitut ifak, das zum 25. SIMBA-Jubiläumstreffen mehr als 40 Fachexperten der Wasserwirtschaft in der AFRICAMBO Lounge des Zoos begrüßte.

Von Beginn an gehört die Umwelttechnik zum Themenspektrum des Instituts für Automation und Kommunikation - ifak. Ein Fokus liegt auf wissenschaftlichen Methoden und Software zur Unterstützung der Planung und des Betriebes von abwassertechnischen Anlagen. Die klassischen Aufgaben der Stadtentwässerung, wie die Ableitung von Regenwasser zur Vermeidung von Überflutungen und von Abwasser aus hygienischen Gründen werden ergänzt durch Anforderungen zur Erhaltung unserer Umwelt. Das schließt Energieeffizienz und Ressourcenschonung ein. Diese Forderungen haben einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Dementsprechend hoch ist auch der investierte Aufwand. Um die großen Aufwendungen so effektiv wie möglich einzusetzen, sind planende Ingenieure und Anlagenbetreiber auf wissenschaftliche Kenntnisse, auf Planungswerkzeuge und Lösungen zur Optimierung des Betriebes existierender Anlagen angewiesen.

Entstanden ist das Arbeitsgebiet der Simulation von Kläranlagen im ifak zunächst aus dem Bedarf, Regelungskonzepte zuerst „trocken“ zu testen. Für die Fachwelt steht insbesondere das Simulationssystem SIMBA – Simulation biologischer Abwassersysteme – als „Aushängeschild“. Nunmehr bereits zum 25. Mal führte das Institut jährlich ein SIMBA-Treffen der Simulationsnutzer durch. Es ist zur Tradition geworden, dass die Magdeburger Entwickler das Treffen an verschiedenen, auch touristisch interessanten Orten im mitteldeutschen Raum anbieten. Die Simulationssoftware hat weltweit Lizenznehmer aus dem Bereich der Forschung, der planenden Ingenieurunternehmen und der Anlagenbetreiber. Das ifak als An-Institut der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und seit 2015 Gründungsmitglied der Zuse-Gemeinschaft entwickelt das Computerprogramm unter Leitung des Wissenschaftlers Dr. Jens Alex kontinuierlich weiter. Im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden hat das Tochterunternehmen ifak technology + service den Vertrieb und die Anwenderbetreuung übernommen. Der Geschäftsführer, Dr. Matthias Riedl, dankte beim Jubiläumstreffen den Gästen für ihre langjährige Verbundenheit. Aktuelle Themen wie die Nutzung der Konzepte der Industrie 4.0 im Bereich der Wasserwirtschaft verleihen der erfolgreichen Simulationsanwendung zusätzlichen Schwung.