Projekte

TESTOMAT - Testautomatisierung in der nächsten Runde

Lange Zeit war qualitativ-hochwertige Software gleichbedeutend mit fehlerfreier Software. Heutzutage bedeutet qualitativ-hochwertige Software mehr und mehr, dass es sich um anpassbare Software handelt, getrieben durch permanenten Änderungsdruck. Aus diesem Grund suchen moderne Softwareteams nach der Balance zwischen zwei Gegensätzen, dem Streben nach Zuverlässigkeit und dem Streben nach Agilität. Das TESTOMAT Projekt unterstützt Softwareteams bei genau diesem Abwägen, in dem es die Entwicklungsgeschwindigkeit erhöht, ohne die Qualität zu vernachlässigen.

SIRENE - Secure and Intelligent Road Emergency Network

Das Ziel von SIRENE ist es, diesen Prozess durch technologische Optimierungen entscheidend zu verbessern sowie abzusichern. Zunächst ist das Routing von Einsatzkräften zu verbessern – unter anderem durch kurzfristige Verkehrsprognosen, die auch gerade erst aufgetretene Ereignisse berücksichtigen können.

MASSIVE - Modellsynthese aus sequenzbasierten Verhaltensanforderungen zur modellbasierten Testfallgenerierung

Zukunftsweisende Konzepte zur Umgestaltung der Produktion und der Kommunikationssysteme, die meist auf verteilten und komplexen Systemen basieren, stellen große Herausforderungen für Hersteller und Anwender industrieller Automatisierungstechnik dar. Die steigenden Komplexitäten von Software verbunden mit hohen Qualitätsanforderungen erfordern ausgiebiges und umfangreiches Testen bevor ein Gerät/System ausgeliefert werden kann.

Mit der zunehmenden Komplexität der Produkte und Produktionsanlagen werden neue Methoden und Konzepte zur Testerstellung und hochautomatisierten Testdurchführung benötigt. Der Einsatz von modellbasierten Methoden zur Testgenerierung reduziert den Aufwand und damit auch die Kosten signifikant.

REDI4.0 - Regelbasierte Diagnose für Industrie 4.0-Systeme

Inbetriebnahme-, Betriebs- und Wartungs- begleitende Diagnose verteilter automatisierungstechnischer Systeme können maßgeblich zur Qualitätssicherung in verschiedensten Anwendungsdomänen beitragen. Die Diagnose einzelner Automatisierungskomponenten wird heute bereits praktiziert. Im Projekt REDI 4.0 soll darüber hinaus eine erweiterte regelbasierte Diagnose verteilter Systeme ermöglicht werden. Erstmals sollen verhaltensbasierte als auch strukturelle Diagnoseregeln gemeinsam durch eine neue Regelnotation beschrieben und gleichzeitig überprüft werden.

MobISTeK-STICKIE - Sensorgestützte Telemedizin in der Knieendoprothetik

In Deutschland werden pro Jahr rund 150.000 Patienten mit einem künstlichen Kniegelenk versorgt. Die mittlere Verweildauer der Patienten im Krankenhaus für diese Operationen beträgt derzeit noch ungefähr 10 Tage. Es bestehen seit einigen Jahren Bestrebungen, die stationäre Rehabilitation durch eine ambulante Rehabilitation zu ersetzen. Eine zeitigere und generell stärkere ambulante Betreuung der Patienten erfordert neue Instrumente, um die Progression der Funktion nach einer Kniegelenksoperation im Krankenhaus und auch zu Hause besser überprüfen zu können.

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