Qualitätssicherung vernetzter Mobilitätssysteme

Die Vernetzung von Verkehrssystemen und Verkehrsteilnehmern zu vernetzten Mobilitätssystemen stellt ein zentrales Forschungsziel im Geschäftsfeld dar. Vernetzte Mobilitätssysteme sind hochgradig verteilte, kooperative Systeme. Das ifak ist ein technologisch führender und innovativer Partner der Industrie für Themen der Qualitätssicherung von verteilten, kooperativen Systemen. Für diesen Zweck wird ein Framework am ifak entwickelt, das aus Methoden und Tools zu den Themen

  • Modellgenerierung, -verifizierung
  • Testgenerierung
  • Netzwerkmonitoring, -manipulation, -generierung, -verifizierung
  • Modellgetriebene Entwicklung mit domänenspez. Sprachen
  • Entwurf und Umsetzung verteilter Testsysteme

besteht. Damit werden alle Aktivitäten eines effizienten, praxisrelevanten Testprozesses unterstützt, wobei insb. der Test von verteilten, kooperativen Systemen im Fokus steht.

Testsystem-Demonstrator für Car2X‑Applikationen auf der UR:BAN-Abschlussdemo

Die Übertragbarkeit des Frameworks auf verschiedene Anwendungsfelder wird durch die konsequente Orientierung an bestehenden Standards (TTCN‑3, UTP etc.) aus dem Testbereich realisiert.

Zeitnahe, qualitativ hochwertige Informationen zu Sperrungen, Stauungen oder aktuellen Ver­kehrslagen können maßgeblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen, wodurch die Relevanz qualitativ hochwertiger Applikationen dargestellt wird.

Intelligente Kommunikation und koopera­tive Nutzung von Verkehrsdaten und ‑infrastrukturen werden zukünftig den Mehrwert bei der Verwendung vernetzter Mobilitätssysteme darstellen. Ermöglicht werden diese Verbesserungen durch Kommunikationsnetzwerke zum Zweck des Daten‑ und Informationsaustauschs, die sich spontan oder dauerhaft zwischen Verkehrsteilnehmern und Verkehrsinfrastruktur bilden. Derzeit schon verfüg­bare Sensorsysteme der Fahrzeuge sollen dabei nicht ersetzt, sondern kooperativ ge­nutzt werden. Insbesondere Bestre­bungen hinsichtlich autonom agierender Fahrzeuge werden nur durch hochgradig vernetzende Mobilitätssysteme ermöglicht. Dabei ist die Einbindung schwacher Verkehrsteilnehmer (Radfahrer, Fußgänger) ein weiterer Forschungsgegenstand.