WavE - Verbundprojekt WEISS: Effiziente Kreislaufführung von Kühlwasser durch integrierte Entsalzung am Beispiel der Stahlindustrie, Teilprojekt 7

Ziel des Projektes ist die Effizienzsteigerung des Kühlwassereinsatzes zur Verringerung des Frischwasserverbrauchs. Konkret wird eine Halbierung der Absalzwassermenge als realistisches Ziel angesehen. Der Lösungsweg besteht in der Verfahrensentwicklung zur Salzabtrennung aus Kreislaufwasser, Zusatzwasser und Absalzwasser. Durch die bedarfsgerechte Dosierung und Abstimmung von Kühlwasserchemikalien auf die Wasserbehandlung sollen der Salzeintrag und damit der Wasserverbrauch zusätzlich gesenkt werden. Dies ist nur durch Entwicklung und Einsatz eines Simulationstools für das gesamte Kreislaufwassersystem möglich. Mit der Effizienzsteigerung werden folgende Ziele erreicht: Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von gekühlten Prozessen, Schutz der natürlichen Wasserquellen vor Verunreinigung durch Zusätze und Salze und geringere Abhängigkeit des Produktionsprozesses von der Wasserverfügbarkeit.
Der Partner ifak beteiligt sich vorrangig am AP 4: Entwicklung eines Modellierungstools basierend auf SIMBA#. In AP7 wird die Simulationssoftware so erweitert (durch zusätzliche Skripte), das LCA Ergebnisse automatisch mit berechnet werden.
 
Projektleiter Dr. Jens Alex
KooperationBFI: VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH; SMS group GmbH; Technische Universität Berlin, Technischen Umweltschutz, FG Umweltverfahrenstechnik; Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Technische Chemie II; Deutsche Edelstahlwerke GmbH (DEW); WEHRLE Umwelt GmbH; Institut für Automation und Kommunikation e.V.
ProjektlaufzeitOktober 2016 - September 2019
FörderungBMBF, WavE
Förderkennzeichen02WAV1411G
Geschäftsfeld: Wasser und Energie, Thema: Integrierte Planungswerkzeuge