Projekte

MESES - Mehrphasiger Stromsensor mit integriertem Störsignalausgleich für Elektrofahrzeuge

Ziel des Verbundvorhabens ist die Erforschung eines neuartigen Stromsensors, der optimal auf die speziellen Erfordernisse der Elektromobilität abgestimmt ist. Hierzu zählen vor allem sehr geringe Messfehler, eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und Störfestigkeit. Durch den Einsatz neuer Algorithmen, verbunden mit der gleichzeitigen Messung der Ströme im Hin- und Rückleiter, soll die Strommessung genauer, störfester und effizienter erfolgen.

FEEDBACCAR - Future Electric Energy Distribution by Aggregated Clusters and Cars with Automated Response

Das Projekt umfasst Forschungs- und Entwicklungsarbeiten hinsichtlich eines zukünftigen Lademanagement für Elektrofahrzeuge in Netzen mit Demand Side Management von der Leitwarte aus und Demand Response vom Fahrzeug aus, dargestellt an einer Smart Home-Anwendung auf Basis von induktivem, bidirektionalem Laden mit 11 kW.

Die prinzipiell höhere Netzverfügbarkeit von Fahrzeugen mit induktiver Ladetechnik soll in einem Flottenversuch mit sechs Fahrzeugen an verschiedenen Standorten nachgewiesen werden. Über gesteuerte Ladevorgänge soll der Primärregelleistungsmarkt adressiert werden, wobei die Steuerung über eine Ladeleitwarte dafür sorgen soll, dass eine gesicherte Leistung zur Vermarktung bereitgestellt werden kann.

PASST 4.0 - Plattform für After-Sales Services 4.0 für Unternehmen Sachsen-Anhalts

Das Projekt PASST 4.0 strebt als Gesamtziel die Stärkung von KMU im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus sowie die Stärkung von Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt an. Dies soll durch die Vertiefung der Wertschöpfung sowie durch die Erhöhung der Attraktivität von Produkten und Arbeitsprozessen des Maschinen- und Anlagenbaus Sachsen-Anhalts erreicht werden. Insbesondere soll durch einen innovativen After-Sales-Service die Zuverlässigkeit und Qualität der gelieferten Maschinen und Anlagen erhöht werden. Auf Basis von Cloud-Services werden zudem neue Geschäftsmodelle für Anbieter von Telekommunikations- und Forschungsdienstleistungen entwickelt.

OMD - Objektrekonstruktion in der Mikrowellen-Defektoskopie

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Werkzeugs zur eindeutigen Fehlstellendarstellung durch Verbesserung der Aufnahmetechniken. Dadurch sollen zukünftig bisher, mit dieser Technik, nicht auffindbare Fehler sicher erkannt werden. Gemeinsam mit den erfassten Messdaten soll eine autonome Erkennung und hochaufgelöste Rekonstruktion von Geometriesprüngen und Defekten entwickelt werden. Das Vorhaben konzentriert sich auf unterschiedliche FVK mit verschiedenen Defektarten und die Algorithmen-basierte (autonome) Interpretation der gemessenen Reflexionssignaturen.

REDI4.0 - Regelbasierte Diagnose für Industrie 4.0-Systeme

Inbetriebnahme-, Betriebs- und Wartungs- begleitende Diagnose verteilter automatisierungstechnischer Systeme können maßgeblich zur Qualitätssicherung in verschiedensten Anwendungsdomänen beitragen. Die Diagnose einzelner Automatisierungskomponenten wird heute bereits praktiziert. Im Projekt REDI 4.0 soll darüber hinaus eine erweiterte regelbasierte Diagnose verteilter Systeme ermöglicht werden. Erstmals sollen verhaltensbasierte als auch strukturelle Diagnoseregeln gemeinsam durch eine neue Regelnotation beschrieben und gleichzeitig überprüft werden.

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