Das Institut ...

Das 1991 gegründete ifak – Institut für Automation und Kommunikation, dessen Rechtsträger der gleichnamige Verein ist, zählt zum deutschen Forschungsmittelstand und ist Gründungsmitglied der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (www.zuse-gemeinschaft.de). Das Institut betreibt angewandte Forschung in den Geschäftsfeldern IKT & Automation sowie Messtechnik & Leistungselektronik und hat bei den Anwendungen einen Fokus auf die Geschäftsfelder Wasser & Energie sowie Verkehr & Assistenz gelegt. Damit ist das ifak auf mehreren zukunftsweisenden Gebieten der Hightech-Strategie der Bundesregierung tätig. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Themenkreis Industrie 4.0 sind hierfür ein Beispiel.

ECOSSIAN (European COntrol System Security Incident Analysis Network) Projekt erfolgreich abgeschlossen

Die Ergebnisse des Projektes FP7- ECOSSIAN - European COntrol System Security Incident Analysis Network wurden vor Vertretern der Europäischen Kommission und internationalen Gutachtern erfolgreich präsentiert. Zu den wesentlichen Projektergebnissen zählen Komponenten einer Plattform und Methoden, die ein lokales, nationales und europaweites Reagieren auf Security-Vorfälle in kritischen Infrastrukturen wie etwa Energieerzeugungsanlagen und –verteilnetzen, Transportsystemen, der Wasserver- und –entsorgung oder in wichtigen Produktionsstandorten der fertigungs- oder verfahrenstechnischen Industrie unterstützen.

Dr. Schütze leitet Sitzung des weltweiten Stadtentwässerungs-Komittees in Prag

Auf der diesjährigen Sitzung des internationalen Joint Comittees on Urban Drainage der IWA (International Water Association) und der IAHR (International Association for Hydro-Environment Engineering and Research), welche am Vortag der weltweit wichtigsten Konferenz auf dem Gebiet der Stadtentwässerung, der 14th International Conference on Urban Drainage in Prag stattfand, waren u.a. wichtige Personalfragen zu klären. Wie auch in den Vorjahren wurde die Sitzung von Dr. Manfred Schütze, dem Vorsitzenden dieses Komitees, dem zwölf Wissenschafter und Praktiker aus aller Welt angehören, geleitet.

Dr. Schütze eröffnet weltweit wichtigste Konferenz auf dem Gebiet der Stadtentwässerung

Vom 10. bis 15. September fand in Prag die 14th International Conference on Urban Drainage statt. Sie war mehr mehr als 700 Teilnehmern außergewöhnlich gut besucht. Diese nur alle drei Jahre stattfindende Konferenz der Stadtentwässerungsexperten weltweit fand - nach Braslien 2011 und Malaysia 2014 – dieses Mal  wieder in Mitteleuropa statt. Dieses wissenschaftliche Ereignis wurde durch den Vorsitzenden des verantwortlichen Leitungsausschusses, dem Joint Committee on Urban Drainage der IWA und IAHR, Dr. Manfred Schütze vom Forschungsinstitut ifak e. V. (Magdeburg), eröffnet.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 21. September 2017

Intersektorale Betrachtung von Infrastruktursystemen am Beispiel von Wasser und Energie 
Referent: M.Sc. Gloria Robleto

Kurzreferat: 

Infrastrukturen in den Sektoren Wasser und Energie sind eng miteinander verknüpft und bestehen aus gekoppelten natürlichen und künstlichen Komponenten. Beispiele von natürlichen Komponenten sind Oberflächengewässer und Grundwasser­vorkommen sowie Vorkommen von Energieträgern. Künstliche Komponente sind z. B. Netze und Aufbereitungsanlagen, Wasser- und Energiemanagementstrategien sowie gesetzliche Rahmenbedingungen. Aufgrund der Komplexität sektoraler Infrastrukturen werden der Wasser- und Energiesektor zumeist isoliert betrachtet.

ifak bei Projektpräsentation in der UN-Habitat-Zentrale in Nairobi

Am 12. und 13. September 2017 fand in Nairobi, Kenia, eine Konferenz zum Thema einer nachhaltigen Infrastruktur und zum Umwelt- und Ressourcen-Management für hochdynamische Metropolen statt. Veranstaltungsort war die UN-Habitat-Zentrale der Vereinten Nationen in Nairobi. Den Anlass gab die Zwischenverteidigung des vom deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Rapid Planning“. Das Magdeburger ifak ist einer der 11 Partner aus Deutschland dieses im Zeitraum von 2014 bis 2019 im Programm „Future Megacities“ durchgeführten Forschungsprojektes. In „Rapid Planning“ wird eine Planungsmethodik zur Stadtplanung entwickelt, die ihren Fokus auf die gemeinschaftliche Betrachtung der Basisversorgungs- und Entsorgungsstrukturen richtet. Hierbei werden Energie, Wasser, Abwasser, Abfall und urbane Landschaft integrativ betrachtet, um potenzielle Synergien nutzbar zu machen.

Florian Philipp, MdL Sachsen-Anhalt, informiert sich über Zuse-Gemeinschaft

Auf Einladung des Institutsleiters besuchte MdL Florian Philipp (CDU) am 08.09.2017 das ifak. Neben dem Kennenlernen der angewandten ifak-Forschung zur Automation stand die Vorstellung der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. im Mittelpunkt des konstruktiven Gesprächs. Das ifak zählt zu den Gründungsmitgliedern der heute mehr als 70 gemeinnützige Industrieforschungseinrichtungen des Forschungsmittelstandes vereinenden Zuse-Gemeinschaft. Selbst mittelständisch geprägt, sprechen die Institute die Sprache des industriellen Mittelstandes und leisten einen wichtigen Beitrag zum Technologietransfer. 

Schülerinnen des Siemens-Gymnasiums testen Forschungsergebnisse zur Fußgängernavigation

Alexandra, Pia und Smilla vom Werner-von-Siemens-Gymnasium testeten am vergangenen Donnerstag, dem 24.8.2017, nach der Schule die im transnationalen Forschungsprojekt PERRON (Enhanced Pedestrian Routing and Navigation as well as Walkability Assessment of Pedestrian Ways) entwickelte Navigations-App für Fußgänger. Die PERRON-App, die vom ifak (www.ifak.eu) gemeinschaftlich mit Partnern aus Österreich und Weißrussland in den vergangenen zweieinhalb Jahren entwickelt wurde, unterscheidet sich in mehrerlei Hinsicht von anderen Apps wie z. B. Google Maps: (a) das Wegenetz besteht nicht mehr aus Straßen sondern aus Bürgersteigen (auf denen Fußgänger sich nun einmal bewegen), (b) die Navigationsanweisungen enthalten nicht mehr nur Straßennamen und Entfernungen sondern orientieren sich – sofern möglich – an markanten Orten, wie z. B. Läden, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, und (c) dem Benutzer werden unterschiedliche Routen angeboten, die sich nicht nur durch ihre Entfernung sondern durch verschiedene Qualitätsmerkmale voneinander unterscheiden (in PERRON gibt es kurze, attraktive, sichere und komfortable Routen).

Workshop zum Wassermanagement in der Stadt Quibdó (Kolumbien)

Auf Einladung des kolumbinischen Ministeriums für Umwelt und Nachhaltigkeit hat Dr. Manfred Schütze am gestrigen Dienstag einen Workshop zum Wassermanagement in der Stadt Quibdó geleitet. Quibdó ist mit 7815 mm Jahresniederschlag eine der Städte mit dem höchsten Niederschlagsaufkommen weltweit. Obwohl viel Regenwasser fällt und verwendet wird, fehlt es der Stadt an ausreichender Wasserversorgung; zudem vermischen sich Abwässer mit Abfall und gelangen ungereinigt in den Fluss Atrato. An dieser Stelle setzt eine Reihe von Workshops zur Beteiligung von Bürgern und Institutionen ein, in denen - gemeinsam mit den Akteuren - Konzepte für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen erarbeitet werden. Dr. Schütze vermochte aus seinen Erfahrungen aus dem am ifak bearbeiteten Projekten "LiWa - Lima Water" und "Rapid Planning" berichten und wies auf den großen Nutzen von (ggf. vereinfachten) mathematischen Modellen für zielgerichtete Diskussions- und Entscheidungsprozesse hin.

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