Das Institut ...

Das 1991 gegründete ifak – Institut für Automation und Kommunikation, dessen Rechtsträger der gleichnamige Verein ist, zählt zum deutschen Forschungsmittelstand und ist Gründungsmitglied der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (www.zuse-gemeinschaft.de). Das Institut betreibt angewandte Forschung in den Geschäftsfeldern IKT & Automation sowie Messtechnik & Leistungselektronik und hat bei den Anwendungen einen Fokus auf die Geschäftsfelder Wasser & Energie sowie Verkehr & Assistenz gelegt. Damit ist das ifak auf mehreren zukunftsweisenden Gebieten der Hightech-Strategie der Bundesregierung tätig. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Themenkreis Industrie 4.0 sind hierfür ein Beispiel.

Zuse-Kennenlernen in Sachsen-Anhalt

Am 22.11.2017 fand im Wissenschaftshafen der Landeshauptstadt Magdeburg ein Zuse-Kennenlernen-Tag des Landes Sachsen-Anhalt statt. Über 20 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren der Einladung des Instituts für Automation und Kommunikation e.V. gefolgt und informierten sich über die Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V., der in Sachsen-Anhalt aktuell acht Forschungseinrichtungen angehören. 

Die Zuse Gemeinschaft vertritt bundesweit die Interessen unabhängiger privatwirtschaftlich organisierter Industrieforschungseinrichtungen. 2015 gegründet, vereint die Zuse-Gemeinschaft mittlerweile mehr als 70 industrienah forschende Einrichtungen aus 12 Bundesländern. Die Institute schlagen mit ihrer marktorientierten Forschung eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und ermöglichen damit den Technologietransfer in nahezu alle Branchen. Das Motto „Forschung, die ankommt“ verdeutlicht, dass sich die Institute als Innovationsmotor insbesondere für den Mittelstand verstehen.

Anwendertreffen SIRENE

Am heutigen 22.11.2017 findet im ifak das erste SIRENE-Anwendertreffen statt. Dazu werden Vertreter der Feuerwehr Braunschweig, der Polizei Braunschweig und des DLR zum Gedankenaustausch begrüßt.

Auftakt zum Jahreskolloquium Kommunikation in der Automation – KommA 2017

Fast 70 Gäste waren am 14.11.2017 der Einladung der beiden Forschungsinstitute ifak aus Magdeburg und inIT aus Lemgo zur Tagung KommA 2017 in die Denkfabrik im Wissenschaftshafen Magdeburg gefolgt. In 25 Fachbeiträgen und ausgiebiger Diskussion tauschten die Vertreter aus Wissenschaft und Industrie ihre Erkenntnisse der angewandten Forschung und Erfahrungen aus der industriellen Praxis aus. Unabhängig davon ob sie im Kontext von Industrie 4.0 betrachtet wird, ist die industrielle Kommunikation Voraussetzung für funktionierende Automatisierungslösungen in allen Branchen. Die 5G fünfte Generation im Mobilfunk oder das weitere Vordringen des Ethernet in die Automation unter dem Stichwort APL Advanced Physical Layer sind nicht nur technologisch, sondern besonders auch mit Blick auf den praktischen Nutzen und neue Geschäftsmodelle interessant.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 14. November 2017

Laden bis zum Ende – Optimiertes Direktladesystem für induktive Energie­übertragungsanwendungen 
Referent: Dipl.-Ing. Dirk Fischer

Kurzreferat: 

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Verbreitung von Systemen, die ihre Ener­gie auf induktivem Wege übertragen, zu beobachten. Die Motivation zum Einsatz solcher Systeme ist dabei stets durch die jeweilige Applikation geprägt. Während z.B. bei der kontaktlosen Handyaufladung vor allem die Verschleißanfälligkeit des sonst üblichen Ladesteckers im Fokus steht, können industrielle Fertigungsstrecken dank induktiver Energieübertragung oft erst vollständig automatisiert werden.

Delegation der Deutsch-Amerikanischen Außenhandelskammer zu Besuch

Am 9.11.2017 weilte eine Delegation der Deutsch-Amerikanischen Außenhandelskammer mit Teilnehmern aus Wirtschaft und wissenschaftlichen Einrichtungen der Städte Atlanta und Houston im Rahmen einer Deutschlandreise mit besonderen Schwerpunkten zu nachhaltiger Stadtentwicklung und Verkehrslösungen in Magdeburg. Anlass für den Besuch gab eine Teilnahme von Olaf Czogalla am Forum „Sustainable Mobility“ in beiden Städten im Juli dieses Jahres. Großes Interesse zeigten die Teilnehmer an der Vorstellung des Forschungsprofils des ifaks, die von Dr. Bangemann und den am ifak entwickelten Lösungen auf dem Gebiet Wasser und Energie, die von Dr. Alex präsentiert wurden.

Deutsch-Israelische Wassertechnologiekooperation - ifak-Wissenschaftler bei Projekttreffen in Haifa

In der zweiten Novemberwoche ist Dr. Schütze vom ifak bei einen Projektreffen beim israelischen Kooperationspartner des ifak zu Besuch. Auf einem Arbeitstreffen mit Prof. Friedler am Technion - Israel Institute of Technology und seiner Arbeitsgruppe erörtern die Wissenschaftler den aktuellen Projektstand im vom BMBF und dem israelischen Ministry of Science and Technology (MOST) im Kooperationsprojekt CLUWAL. In diesem bilateralen Forschungsprojekt werden simulationsgestützte Methoden zur Bewertung urbaner Wassersysteme erarbeitet. Diese erlauben es Kommunen und Wasserverbänden, eine Bewertung des Wassersystems und möglicher Maßnahmenpakete nach sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien der Nachhaltigkeit durchzuführen und somit die knappen Wasserressourcen gut zu bewirtschaften. Eine besonderere Rolle spielen hier Systeme zur Nutzung von Regenwasser und von Regenwasserabfluss zur Einsparung kostbarer Wasserressourcen.

Chinesische Universität HDU und ifak vereinbaren Kooperation

Am 30. Oktober 2017 haben der Präsident der Hangzhou Dianzi Universität (HDU), Prof. ZHU Zefei, und der Institutsleiter des ifak, Prof. Ulrich Jumar, eine mehrjährige Kooperation vereinbart. Im Rahmen einer würdevollen Zeremonie, bei der der deutsche Gast als Professor der HDU eingeführt wurde, bekräftigten die Partner ihre Pläne zur Kooperation in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik.

OPTIMUM (OPTimised Industrial IoT and Distributed Control Platform) Projekt in Deutschland gestartet

Am 10.10.2017 fand für die deutschen Projektpartner des ITEA 3 Projektes „OPTIMUM“ (OPTimised Industrial IoT and Distributed Control Platform) das offiziele Kick-off am ifak in Magdeburg statt. Partner des deutschen Konsortiums sind neben dem ifak e. V. die Firmen Terex MHPS GmbH, Bosch Rexroth AG, Comnovo GmbH, NXP Semiconductors Germany GmbH, tarakos GmbH, Thorsis Technologies GmbH sowie die Universität Rostock. Das Projekt adressiert innovative Konzepte für das Engineering, die Inbetriebnahme, die Steuerung sowie Überwachung von „Material Handling“ und „Smart Manufacturing“ Lösungen. Wesentliche Projektziele sind die Verbesserung von Aspekten der verteilten Steuerung, die Nutzung und Anpassung von Technologien aus dem Umfeld (I)IoT für reale industrielle Anwendungen, die Verbesserung von Steuerungslogik und Anwendungen durch die Berücksichtigung von Kontext- und Ortsinformationen, das Modell- und 3D- basiertes Engineering und die Anlagenüberwachung. Die Schwerpunkte der ifak-Arbeiten liegen auf der Entwicklung eines verteilten Steuerungskonzeptes auf der Basis echtzeitfähiger Kommunikation sowie positionsabhängiger Assistenz- und Steuerungsfunktionen.

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