Gratulation anlässlich der 25. Ordentlichen Mitgliederversammlung

 Am 8. Dezember fand in Magdeburg die 25. ordentliche Mitgliederversammlung des ifak e.V. statt. 25 Jahre zuvor, am 25. November 1991, war der Trägerverein des Forschungsinstituts geründet worden. Die Mitgliederversammlung nahm das eigene Jubiläum zum Anlass, dem Initiator und Gründungsvater des ifak, Herrn Prof. Peter Neumann, herzlich zu gratulieren und ihm für seine Wegbereitung und 14-jährige erfolgreiche Leitung des Instituts zu danken. 

NAMUR-Hauptsitzung 2016


Auf der diesjährigen NAMUR-Hauptsitzung am 10. November 2016 wurde durch ein Hauptreferat durch die Herren Klettner und Tauchnutz die sogenannte NAMUR Open Architekture (NOA) vorgestellt. Diese sieht vor, dass verfahrenstechnische Mess- und Stellgeräte über einen Kommunikationsweg außerhalb der Automatisierungspyramide zugreifbar werden. Auf dem dazu gewidmeten Workshop der NAMUR-Hauptsitzung, auf dem erste Funktionsmuster des NOA-Konzepts vorgestellt wurden, präsentierte Prof. Diedrich vom ifak den Zugriff auf die Geräte über eine Automation Gateway. Das Automation Gateway setzt das NOA-Modell um.  

IHK Preis des Landes Sachsen-Anhalt für Mitarbeiter des ifak

Dr. Stephan Höme, von 2015 bis 2016 Mitarbeiter am ifak, erhielt am 2.Dezember für seine mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation „Analytische Modellierung des Zeitverhaltens von verteilten industriellen Steuerungssystemen“ den IHK Preis des Landes Sachsen Anhalt 2016.

Feierliche Eröffnung der KommA - Kommunikation in der Automation

Das Jahreskolloquium  "Kommunikation in der Automation - KommA" ist ein Forum für Wissenschaft und Industrie im deutschsprachigen Raum für alle technisch/wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die industrielle Kommunikation.

In diesem Jahr findet das Kolloquium am 30. November in Lemgo statt. 

Foto: Die Tagungsleiter der KommA vor der Eröffnung des Jahreskolloquiums Kommunikation in der Automation.

Erfolgreicher Projektabschluss „DISPO“

Das von der AiF (BMWi) gefördete IGF-Projekt „Neue Methode zur Inline-Überwachung der Dispergiergüte von Polymerschmelzen auf Basis modulierter Ultraschall-Reflexionssignale (DISPO)“ steht vor seinem Abschluss. Ifak e.V. Magdeburg und Süddeutsches Kunststoffzentrum (SKZ) Würzburg stellen daher gemeinsam am 02.12.2016 die erreichten Projektergebnisse und perspektivischen Einsatzmöglichkeiten des entwickelten, Ultraschall-basierten Messverfahrens vor. Zur 3. und letzten Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses werden daher eine Reihe Unternehmen aus den Branchen Messtechnik und Kunststoffverarbeitung erwartet.

Ministerpräsident Haseloff unterstützt Telemedizin-Projekt

Wohnen mit Telemedizin ist Wohnen mit Zukunft - unter diesem Motto fand am 17.11.2016 in Halle eine Pressekonferenz zur Initiative "Telemedizin Sachsen-Anhalt" statt. Ein Verbund aus interdisziplinären und multiprofessionellen Partnern hat sich das Ziel gesetzt, die Telemedizin flächendeckend im Land Sachsen-Anhalt einzuführen und so einen zukunftsweisenden Teil zur Sicherung der ärztlichen Versorgung in der Fläche beizutragen.

Unter der Leitung der AOK-Sachsen-Anhalt und der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG sowie mit Unterstützung der Deutschen Telekom Healthcare & Security Solutions, der Krankenhäuser St. Elisabeth & St. Barbara, der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, der Martin-Luther-Universtität Halle-Wittenberg, der Strehlow GmbH, der Deutschen Kreditbank, der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Strich sowie des ifak wurde interessierten Gästen und zahlreichen Medienvertretern demonstriert, wie ein solches Telemedizinsystem aussehen kann.

Neues Projekt am ifak: MobISTeK-STICKIE - Sensorgestützte Telemedizin in der Knieendoprothetik

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert in den nächsten zwei Jahren das Kooperationsprojekt MobISTeK-STICKIE. Angesiedelt im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und hervorgegangen aus dem ZIM-Kooperationsnetzwerk MobISTeK fokussiert das Vorhaben auf die Entwicklung eines autarken sensorgestützten Systems, um die Behandlung von Patienten nach einer Knieendoprothetik in den ambulanten Bereich verlagern und damit die Verweildauer im Krankenhaus stark verkürzen zu können. 

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 17. November 2016

Vom Auto zu Twitter - und wieder zurück – Über die Verarbeitung "gezwitscherter" Verkehrsmeldungen 
Referent: Dipl.-Inform. Christoph Engel

Kurzreferat: 

Zur Überwachung, Lenkung und Sicherung des Verkehrsgeschehens sind die zu­ständigen Akteure wie Baulastträger, Verkehrsmanager aber auch Verkehrsteilneh­mer auf aktuelle und konsistente Informationen angewiesen. Klassische Detektorik ist jedoch meist ortsgebunden und nicht flächendeckend verfügbar oder beschränkt sich auf die Erfassung weniger Kenngrößen. Dies hat zur Folge, dass oft nur indi­rekte Schlüsse auf Verkehrsereignisse möglich sind und das detektierte Verkehrs­geschehen somit teils deutlich von dem abweicht, was die Betroffenen vor Ort erleben.

Projektstart REDI4.0 - Regelbasierte Diagnose für Industrie 4.0-Systeme

Inbetriebnahme-, Betriebs- und Wartungs- begleitende Diagnose verteilter und kooperierender Systeme können maßgeblich zur Qualitätssicherung in verschiedensten Anwendungsdomänen beitragen. Die Diagnose einzelner Komponenten wird heute bereits praktiziert. Ziel des nun am ifak gestarteten und durch den Bund geförderten Projekts „REDI4.0 - Regelbasierte Diagnose für Industrie 4.0-Systeme“ ist eine erweiterte regelbasierte Diagnose verteilter Systeme. Mit REDI4.0 sollen verhaltensbasierte als auch strukturelle Diagnoseregeln gemeinsam durch eine neue Regelnotation beschrieben und gleichzeitig überprüft werden können.

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