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5G-Reallabor in der Mobilitätsregion Braunschweig-Wolfsburg

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Der neue Mobilfunkstandard 5G verspricht Echtzeitfähigkeit, die Sicherstellung der Datenübertragung sowie eine erhöhte Bandbreite und gilt damit als eine der Basistechnologien für das maschinelle Lernen beziehungsweise die künstliche Intelligenz in kabellosen Szenarien. Im Rahmen des 5G-Reallabors in Braunschweig und Wolfsburg soll diese Technologie erforscht und der sinnvolle Ausbau sowie Anwendungsfälle im Sinne einer Modellregion reproduzierbar erarbeitet werden. Dazu soll ein offenes Reallabor aufgebaut werden, in welchem die notwendige Infrastruktur in großem Maße bereitgestellt wird.

Das 5G-Reallabor gliedert sich in zwei Module: Im Modul Braunschweig liegt der Fokus auf der Forschung, im Modul Wolfsburg auf der Anwendung und dem Betrieb. Das ifak ist am Anwendungsfall „Optimierte Rettungsmobilität mit Infrastrukturunterstützung“ beteiligt. Ziel des Teilprojektes ist die Entwicklung, Implementierung und Erprobung der kooperativen Verkehrssystemreaktion auf Sondereinsatzfahrzeuge (SEF) zur Optimierung der Rettungsmobilität sowie auf ÖPNV-Fahrzeuge zur optimierten ÖPNV-Beschleunigung. Dabei sollen entwickelte Ansätze mit 5G (Release 15, 5G Phase 1) und C-V2X (Release 16, 5G Phase 2) erprobt und untersucht werden. Die notwendigen Informationen zu Rettungsfahrzeugen werden via 5G sowie V2X-Kommunikation mittels WAVE (Automotive WLAN) versendet.

Das ifak überträgt dabei Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt SIRENE und richtet in der Region Braunschweig-Wolfsburg ein optimiertes Routing für zu bevorrechtigende Fahrzeuge ein. Dieses kann den Fahrer während der Fahrt informieren, ist aber vor allem für die Unterstützung bei der LSA-Bevorrechtigung erforderlich. Ebenfalls erfolgen damit zusammenhängende Unterbeauftragungen.

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