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Abschlusskonferenz des Projektes CLUWAL in Haifa/Israel

Wasser ist eine weltweit knapper werdende Ressource. Daher gilt es, mit dem Wasser sparsam umzugehen. Was im Privathaushalt leicht nachvollziehbar ist, stellt Städte mit ihrer Vielzahl von Bewohnern und Interessengruppen vor große Herausforderungen. Einer großen Zahl von Wassernutzern stehen nur begrenzte Wasserressourcen zur Verfügung. Dies gilt insbesondere in wasserarmen Regionen - hierzu gehören nicht nur ferne Länder, wie z. B. Israel, sondern auch einige Teile Deutschlands (z. B. Süd-Brandenburg) werden künftig verstärkt unter Wassermangel leiden. Auf der aktuell stattfindenden Abschlusskonferenz des Projektes CLUWAL in Haifa/Israel wird ein neuartiger Simulationsansatz einer interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt. In diesem von den Forschungsministerien beider Länder finanzierten deutsch-israelischen Projekt zeichnete Dr. Schütze vom ifak für die Modellierungskomponenten verantwortlich. Am morgigen 5. März 2020 wird Dr. Schütze ein Simulationsmodell vorstellen, was das gesamte Wassersystem der betrachteten Urbanagglomeration in kleinen Zeitschritten abbildet, die Einflüsse von Niederschlägen und Grundwasseranreicherung, aber auch die Effekte von Wassersparmaßnahmen wie Regenwassertanks und Grauwasserwiederverwendung zu untersuchen erlaubt. Erstmalig für das gesamte Wassersystem und für einen umfangreichen Satz von Nachhaltigkeitskriterien werden Simulationsrechnungen und Ermittlung der Kriterienwerte im Sinne einer vereinfachten Lebenszyklusanalyse direkt miteinander gekoppelt. In diese Arbeiten sind auch Erkenntnisse aus mehreren früheren Projekten des ifak mit eingegangen. Mehrere Städte bzw. Stadtteile aus Israel und Deutschland wurden mit diesem Ansatz bereits bewertet. Damit unterstützen diese Forschungsarbeiten von ifak und Technion mit ihrem integrierten wasserzyklusbasierten Ansatz die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Neuen Urbane Agenda.

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