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Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 12. Dezember 2019: Wie lassen sich Planungsaufgaben für große Infrastruktursysteme modellbasiert unterstützen?

Die Planung von Infrastruktursystemen in schnell wachsenden Gebieten sieht sich ständig mit dem zunehmenden Verbrauch lebenswichtiger Ressourcen wie Wasser, Nahrungsmittel und Energie konfrontiert. Der Ressourcenverbrauch wirkt sich nicht nur auf die Bewirtschaftung natürlicher und technischer Ressourcen, sondern auch auf die Menge anfallender Ressourcen wie Abwasser und Abfall aus. In diesem Kontext sollen Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen so früh wie möglich untersucht werden, sodass diese an die zukünftigen Bedürfnisse angepasst und vorbereitet werden können. Voraussetzung dafür ist die Bilanzierung von Stoff- und Energieströmen auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen. Hierbei spielt die Analyse von Ressourcenverbrauchs- und Ressourcengenerierungsmustern in Privathaushalten eine wesentliche Rolle. Um Ressourcen effizienter zu bewirtschaften, sollen sektorale und transsektorale Wechselwirkungen sowie potenzielle Synergien untersucht werden.

Die integrierte Modellierung von Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen kann für die oben beschriebene Aufgabenstellung ein Hilfsmittel sein, um entsprechende Pla­nungsaufgaben zu unterstützen. Ausgehend von den im Rahmen des Projektes „Rapid Planning“ entwickelten Methoden wird exemplarisch aufgezeigt, wie Planungsaufgaben für große Infrastruktursysteme modellbasiert unterstützt werden können.

Referentin: Dr. Gloria Robleto

Zeit:  12. Dezember 2019, 15:00 – 16:00 Uhr
Ort:   Konferenzraum des ifak

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