SIRENE - Secure and Intelligent Road Emergency Network

Das Ziel von SIRENE ist es, diesen Prozess durch technologische Optimierungen entscheidend zu verbessern so-wie abzusichern. Zunächst ist das Routing von Einsatzkräften zu verbessern – unter anderem durch kurzfristige Verkehrsprognosen, die auch gerade erst aufgetretene Ereignisse berücksichtigen können.

ifak bei Projektpräsentation in der UN-Habitat-Zentrale in Nairobi

Am 12. und 13. September 2017 fand in Nairobi, Kenia, eine Konferenz zum Thema einer nachhaltigen Infrastruktur und zum Umwelt- und Ressourcen-Management für hochdynamische Metropolen statt. Veranstaltungsort war die UN-Habitat-Zentrale der Vereinten Nationen in Nairobi. Den Anlass gab die Zwischenverteidigung des vom deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Rapid Planning“. Das Magdeburger ifak ist einer der 11 Partner aus Deutschland dieses im Zeitraum von 2014 bis 2019 im Programm „Future Megacities“ durchgeführten Forschungsprojektes. In „Rapid Planning“ wird eine Planungsmethodik zur Stadtplanung entwickelt, die ihren Fokus auf die gemeinschaftliche Betrachtung der Basisversorgungs- und Entsorgungsstrukturen richtet. Hierbei werden Energie, Wasser, Abwasser, Abfall und urbane Landschaft integrativ betrachtet, um potenzielle Synergien nutzbar zu machen.

Florian Philipp, MdL Sachsen-Anhalt, informiert sich über Zuse-Gemeinschaft

Auf Einladung des Institutsleiters besuchte MdL Florian Philipp (CDU) am 08.09.2017 das ifak. Neben dem Kennenlernen der angewandten ifak-Forschung zur Automation stand die Vorstellung der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. im Mittelpunkt des konstruktiven Gesprächs. Das ifak zählt zu den Gründungsmitgliedern der heute mehr als 70 gemeinnützige Industrieforschungseinrichtungen des Forschungsmittelstandes vereinenden Zuse-Gemeinschaft. Selbst mittelständisch geprägt, sprechen die Institute die Sprache des industriellen Mittelstandes und leisten einen wichtigen Beitrag zum Technologietransfer. 

Schülerinnen des Siemens-Gymnasiums testen Forschungsergebnisse zur Fußgängernavigation

Alexandra, Pia und Smilla vom Werner-von-Siemens-Gymnasium testeten am vergangenen Donnerstag, dem 24.8.2017, nach der Schule die im transnationalen Forschungsprojekt PERRON (Enhanced Pedestrian Routing and Navigation as well as Walkability Assessment of Pedestrian Ways) entwickelte Navigations-App für Fußgänger. Die PERRON-App, die vom ifak (www.ifak.eu) gemeinschaftlich mit Partnern aus Österreich und Weißrussland in den vergangenen zweieinhalb Jahren entwickelt wurde, unterscheidet sich in mehrerlei Hinsicht von anderen Apps wie z. B. Google Maps: (a) das Wegenetz besteht nicht mehr aus Straßen sondern aus Bürgersteigen (auf denen Fußgänger sich nun einmal bewegen), (b) die Navigationsanweisungen enthalten nicht mehr nur Straßennamen und Entfernungen sondern orientieren sich – sofern möglich – an markanten Orten, wie z. B. Läden, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, und (c) dem Benutzer werden unterschiedliche Routen angeboten, die sich nicht nur durch ihre Entfernung sondern durch verschiedene Qualitätsmerkmale voneinander unterscheiden (in PERRON gibt es kurze, attraktive, sichere und komfortable Routen).

Workshop zum Wassermanagement in der Stadt Quibdó (Kolumbien)

Auf Einladung des kolumbinischen Ministeriums für Umwelt und Nachhaltigkeit hat Dr. Manfred Schütze am gestrigen Dienstag einen Workshop zum Wassermanagement in der Stadt Quibdó geleitet. Quibdó ist mit 7815 mm Jahresniederschlag eine der Städte mit dem höchsten Niederschlagsaufkommen weltweit. Obwohl viel Regenwasser fällt und verwendet wird, fehlt es der Stadt an ausreichender Wasserversorgung; zudem vermischen sich Abwässer mit Abfall und gelangen ungereinigt in den Fluss Atrato. An dieser Stelle setzt eine Reihe von Workshops zur Beteiligung von Bürgern und Institutionen ein, in denen - gemeinsam mit den Akteuren - Konzepte für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen erarbeitet werden. Dr. Schütze vermochte aus seinen Erfahrungen aus dem am ifak bearbeiteten Projekten "LiWa - Lima Water" und "Rapid Planning" berichten und wies auf den großen Nutzen von (ggf. vereinfachten) mathematischen Modellen für zielgerichtete Diskussions- und Entscheidungsprozesse hin.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 17. August 2017

APP4MC – Eclipse-basierte Plattform für das modellbasierte Entwickeln und Testen von Multi- und Many-Core-Systemen 
Referent: Dr. Jan Krause

Kurzreferat: 

Während aktuell in der Industrie die Technologie der multi-core Architekturen Einzug in die Entwicklung eingebetteter Systeme hält, werden für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen leistungsfähigere Prozessoren benötigt. Der Schritt von multi-core zu many-core ist jedoch nicht trivial, da sich die Anzahl der verfügbaren Rechen­einheiten erhöht und deren Vernetzung sich maßgeblich ändern. Somit müssen die bestehenden Modelle sowohl für Hardware als auch für die Beschreibung der Soft­ware dahingehend erweitert werden.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI vom 14.09.2017 wird verschoben

Die Veranstaltungen des VDI-Arbeitskreises „Mess- und Automatisierungstechnik“ Intersektorale Betrachtung von Infrastruktursystemen am Beispiel von Wasser und Energie vom 14.09.2017 wird verschoben. Neuer Termin ist Donnerstag, 21.09.2017 um 15 Uhr im Konferenzraum des ifak. Eine Ankündigung per Kurzreferat wird wieder zeitnah veröffentlicht.

Erfolgreicher Workshop Ultraschall in Drübeck

Vom 10.-12.7.2017 fand im Kloster Drübeck (Harz) der Workshop  „Schallfeldbasierte Messverfahren - vom Transducer bis zur praktischen Anwendung“ statt. Unter der Leitung von Prof. Ulrike Steinmann (Universität Magdeburg/ ifak Magdeburg) und Dr. Stefan Rupitsch (Friedrich‐Alexander‐Universität Erlangen‐Nürnberg) konnten Fachverband-übergreifend die Elektroakustik (ITG-Fachausschuss Elektroakustik (VDE)) und der Ultraschall (DEGA) in einen regen Erfahrungsaustausch gebracht werden. Insgesamt 20 Vorträge boten ein vielfältiges Spektrum neuester Forschungsergebnisse auf den Gebieten der Materialcharakterisierung, Modellbildung und Signalverarbeitung aber auch der Schallfeldanalyse, Wandler- und Hardware-Entwicklung sowie der Fluidanalyse.

ICUD2017 – Weltkongress der Stadtentwässerung

Die weltweit größte Konferenz zur  Stadtentwässerung (International Conference on Urban Drainage) findet dieses Jahr vom 10. bis 15. September im Kongresszentrum in Prag statt. Diese – von der IWA und der IAHR gemeinsam verantwortete - Konferenz findet alle drei Jahre im weltweiten Turnus statt; in diesem Jahr bereits zum 14. Mal. Nach den letzten beiden Konferenzen in Brasilien und in Malaysia findet sie nun wieder in Mitteleuropa statt und bietet somit eine gute Gelegenheit, sich aufwandsarm über aktuelle wissenschaftliche und umsetzungsorientierte Entwicklungen auf dem Gebiet der Stadtentwässerung  zu informieren und mit Forschern und Anwendern aus aller Welt ins Gespräch zu kommen.

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