Kaiserslautern, Juni 2026 – Mit einem erfolgreichen Kick-off-Meeting am 23. und 24. Juni 2026 ist das EU-Forschungsprojekt ENGINUITY offiziell gestartet. Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich arbeiten gemeinsam daran, die Entwicklung komplexer cyber-physischer Systeme im Automobilbau durch generative Künstliche Intelligenz und modellbasierte Systementwicklung grundlegend weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Herausforderung der europäischen Automobilindustrie: Entwicklungszyklen sollen verkürzt und Produktionskosten gesenkt werden, während zugleich hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit, Sicherheit, Cybersecurity, funktionale Zuverlässigkeit und regulatorische Vorgaben erfüllt bleiben. ENGINUITY setzt hierfür auf die intelligente Verbindung von Domänenwissen, automatisierten Engineering-Workflows, KI-Assistenten und MBSE-Frameworks. Das dreijährige Projekt von 2026 bis 2029 wird im Rahmen der ITEA-Initiative des EUREKA-Clusters gefördert.
Auch das ifak war mit einem multidisziplinären Team beim Kick-off in Kaiserslautern vertreten und bringt seine Expertise in den Bereichen Qualitätssicherung, Generative KI und Mensch-KI-Interaktion ein. In den kommenden Monaten stehen die Koordination der Projektpartner, die Spezifikation industrieller Anwendungsfälle und die Definition der Systemarchitektur im Fokus. Anschließend folgen Workshops, iterative Demonstrator-Entwicklungen und regelmäßige Meilenstein-Reviews.