Das Institut ...

Das 1991 gegründete ifak – Institut für Automation und Kommunikation, dessen Rechtsträger der gleichnamige Verein ist, zählt zum deutschen Forschungsmittelstand und ist Gründungsmitglied der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (www.zuse-gemeinschaft.de). Das Institut betreibt angewandte Forschung in den Geschäftsfeldern IKT & Automation sowie Messtechnik & Leistungselektronik und hat bei den Anwendungen einen Fokus auf die Geschäftsfelder Wasser & Energie sowie Verkehr & Assistenz gelegt. Damit ist das ifak auf mehreren zukunftsweisenden Gebieten der Hightech-Strategie der Bundesregierung tätig. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Themenkreis Industrie 4.0 sind hierfür ein Beispiel.

Vortrag zum Funk-Koexistenzmanagement

Auf dem 51. Regelungstechnischen Kolloquium vom 15. bis 17.02.2017 in Boppard trug Frau Darina Schulze zur Modellierung und Simulation eines automatischen Koexistenzmanagements industrieller Funksysteme vor. Das traditionsreiche Kolloquium führt alljährlich die Hochschullehrer der Regelungs- und Automatisierungstechnik im deutschsprachigen Raum zusammen und gibt ausgewählten Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit, ihre Forschung einem kritischen Fachpublikum vorzustellen. Dass neben rein regelungstechnischen Themen zunehmend Grundlagen und Methoden der Automatisierung und der Automatisierungstechnologie einen Schwerpunkt bilden, ist eine zeitgemäße und begrüßenswerte Entwicklung.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 23. Februar 2017

Das Ohr am Kunststoff – Akustische Bestimmung des Partikelanteils in Polymeren 
Referent: Dipl.-Ing. Sebastian Wöckel

Kurzreferat: 

Die meisten technischen Kunststoffe bestehen aus einem Basispolymer, das mit Additiven oder Füllstoffen versetzt ist, um die Eigenschaften des Materials (z.B. Farbe, Entflamm­bar­keit, Mechanik) anzupassen. Ein Qualitätsparameter von Kunststoff-Produkten ist daher die Verteilung der Füllstoffpartikel, die sog. Dispergiergüte. Eine Möglichkeit zur Bestimmung des Partikelgehalts bieten akustische Verfahren, die auf der Streuung von Ultraschallwellen basieren.

Gründung GMA AL 7.20 „Semantik und Interaktion für I4.0-Komponenten“

Am 2. Februar fand die Kickoff-Sitzung für den AK GMA 7.20 statt. GMA 7.20 reiht sich in die Gruppe der GMA-AKs ein, die sich um die Industrie 4.0 Themen kümmern.  Der AK arbeitet als gemeinschafts-AK mit der UAG (Unterarbeitsgruppe) der Arbeitsgruppe „Referenzarchitektur,  Standards und Normung“ (AG1) der I4.0 Plattform mit gleichem Namen „Semantik und Interaktion für I4.0-Komponenten“ – ehemals „Ontologien“. Inhaltlich setzt der AK die Gestaltung der Kooperation zwischen den Verwaltungsschalen fort. Als Ergebnis werden VDI-Richtlinien angestrebt, die als Grundlage für eine internationale Standardisierung dienen sollen. Als AK-Leiter wurde Prof. Christian Diedrich vom ifak bestätigt.

Projekttreffen der deutschen Partner im Projekt ENTOC

 Am 2./3. Februar fand am ifak das erste Treffen der deutschen Projektpartner des ITEA-Projekts ENTOC statt. Der Projektträger DLR war in Person von Dr. Stegemann ebenfalls vertreten. Im Forschungsprojekt ENTOC wird eng mit einem schwedischen Konsortium zu Softwarewerkzeugen für die Planung von Smart Factories zusammengearbeitet. 

Ernennung von Frau Dr.-Ing. Ulrike Steinmann zur Professorin für Messtechnik

Frau Dr.  Ulrike Steinmann leitet ab dem 01.02.2017 den neuen Lehrstuhl „Messtechnik“ an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Universität Magdeburg. Ihre Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte werden unter anderem auf den Gebieten Mensch-Technik-Interaktion, tomografisch quantifizierende Messtechnik, akustische Sensoren und messtechnische Systeme für mikroresonante Sensoren liegen. Die Verbindung beider Einrichtungen bietet vielfältige Chancen zur wissenschaftlichen Kooperation und intensiven fachlichen Vernetzung und vertieft ferner die bestehende Zusammenarbeit der Fakultät und dem An-Institut in Forschung und Lehre.

Neuer SIMBA-Vertrieb für den deutschsprachigen Raum und die Niederlande

Mit dem Beginn des Jahres 2017 übernimmt die ifak technology+service GmbH i.G. den Vertrieb von SIMBA im deutschsprachigen Raum und der Niederlande. Hinsichtlich Service und Support wird die neu gegründete Gesellschaft im Rahmen einer Kooperation durch das Geschäftsfeld Wasser & Energie des ifak e.V. Magdeburg unterstützt.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 26. Januar 2017

Modellierung und Simulation eines automatischen Koexistenzmanagements 
Referent: Dipl.-Ing. Darina Schulze

Kurzreferat: 

Im industriellen Bereich der drahtlosen Kommunikation ist ein großer Zuwachs zu verzeichnen. Dabei werden zunehmend höhere Anforderungen an das Zeit- und Fehlerverhalten der Funkkommunikation gestellt. Es kommen unterschiedliche Funktechnologien, wie WLAN oder Bluetooth, sowie mehrere Kommunikationssysteme zum Einsatz.

Call for Paper zum 24. SIMBA-Anwendertreffen am 16./17. Mai 2017

Für das 24. SIMBA-Treffen lädt das Magdeburger Team in diesem Jahr nach Schönebeck-Bad Salzelmen ein, das in 20 Minuten mit der S-Bahn von Magdeburg aus erreichbar ist. Erstmalig wird das SIMBA-Treffen gemeinsam vom Institut ifak e.V. mit der neu gegründeten ifak technology + service GmbH i.G. veranstaltet. Alle anderen wohlvertrauten Randbedingungen des Gedanken- und Erfahrungsaustauschs rund um die Themen der Simulation von Kläranlagen, Kanal­netzen und Biogaserzeugung bleiben unverändert.

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