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Industrial Radio Lab Magdeburg: LoRa am ifak

Das Institut für Automation und Kommunikation (ifak) in Magdeburg unterstützt die LoRa
Infrastruktur in Magdeburg. Im Oktober wurden daher LoRa Gateways und zugehörige Antennen im
Wissenschaftshafen an der Denkfabrik installiert. Damit werden zum einen lokale Projekte in
Magdeburg unterstützt, wie zum Beispiel vom Grünstreifen e.V. „Otto vermisst Luftqualität“. In
diesem Projekt werden Umweltdaten von Sensoren erfasst, die die Daten über das LoRa Netz
versenden. Die Empfänger sollten in ganz Magdeburg verteilt werden, um die Daten aller Sensoren
empfangen zu können. Zum anderen werden am ifak die LoRa Komponenten für systematische
Untersuchungen genutzt. Zum Beispiel sollen im Zusammenhang mit dem Projekt Industrial Radio
Lab Magdeburg verschiedene Funktechnologien erprobt werden. Unter anderem gilt die Frage zu
beantworten, wie gut LoRa für verschiedene Anwendungen geeignet ist. Firmen aller Gebiete, die
Interesse am Thema Funk haben aber nicht wissen welche Technologie für ihren Anwendungsfall am
besten geeignet ist, können sich gern an das Team des Industrial Radio Labs Magdeburg um Lutz
Rauchhaupt unter IRL@ifak.eu wenden.

Infokasten Was ist LoRa?

Die Abkürzung "LoRa" steht für "Long Range Wide Area Network". Das bezeichnet einen offenen
Funkstandard für ein Netzwerk, dass ähnlich wie ein Mobilfunknetz eine große Fläche abdeckt, aber
einen vergleichsweise geringen Energiebedarf ("Low Power") hat und daher eine lange
Batterielaufzeit ermöglicht. Es können beliebig große, öffentliche Netze aufgebaut werden, über die
kleine Datenmengen von Temperatur- oder Feinstaubsensoren übertragen werden. Durch die im
Vergleich zu anderen Netzen mit großer Reichweite lange Batterielaufzeit der Geräte bietet LoRa ein
Potential für das "Internet of Things".

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