Projekte

oneM2M - Einordnung von oneM2M-Spezifikationen in das Konzept von RAMI und I40-Komponenten

Die AG 1 „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Industrie 4.0 Plattform koordiniert die Arbeiten von RAMI und I40-Komponenten. Dabei werden Architekturen und Standards sowohl aus dem Bereich der Industrie als auch der Telekommunikation und der IT betrachtet.

DIENA - Direktladesystem für induktive Energieübertragungsanwendungen

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Verbreitung von Systemen, die ihre Energie auf induktivem Wege übertragen, zu beobachten. Die Motivation zum Einsatz solcher Systeme ist dabei stets durch die jeweilige Applikation geprägt. Während z.B. bei der kontaktlosen Handyaufladung vor allem die Verschleißanfälligkeit des sonst üblichen Ladesteckers im Fokus steht, können industrielle Fertigungsstrecken dank induktiver Energieübertragung oft erst vollständig automatisiert werden (z.B. mit dem auf der HMI 2015 vorgestellten System FreeCon der Firma Weidmüller).

SemI40 - Power Semiconductor and Electronics Manufacturing 4.0

Unter der Leitung von Infineon Austria forschen im SemI40-Projekt 37 Partner aus fünf Ländern an der Weiterentwicklung selbststeuernder Fabriken. In gemeinsamer Forschungsarbeit sollen Methoden und technische Lösungen für die Umsetzung von Industrie-4.0-Anwendungen entwickelt werden. Mit einem Volumen von 62 Millionen Euro gehört das Forschungsprojekt zu den größten Industrie-4.0-Projekten in Europa.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Weiterentwicklung einer „intelligenten Produktion“. Dazu gehört die Entwicklung dynamischer Simulationsmethoden, um die Fertigung exakter und effizienter zu planen, die Produktqualität zu erhöhen sowie Auslastung und Durchlaufzeiten zu verbessern. Weiterhin sollen Routineentscheidungen automatisiert werden, damit sich die am Produktionsprozess beteiligten Personen anspruchsvolleren Aufgaben widmen können, welche ein höheres Maß an Kreativität voraussetzen.

Kommunal 4.0 - Customized Services für die Wasserwirtschaft

Im Rahmen dieses kooperativen Forschungsprojektes werden webbasierte Plattformen, darauf aufbauende Anwendungstools und entsprechende Geschäftsmodelle entwickelt, um z. B. für kommunale Betreiber wasserwirtschaftlicher Objekte wie Kanalnetze, Pumpwerke, Regenbecken und Kläranlagen innovative Anwendungsmöglichkeiten von Industrie 4.0 Konzepten zu schaffen und den Weg der digitalen Transformation zu ebnen.

UdinE - Unterstützung der internationalen Standardisierungsprozesse für das Engineering von IEC61131-Industriesteuerungen

Das Engineering von dezentralen / verteilten Automatisierungssystemen erfordert insbesondere im Rahmen der Industrie 4.0 Aktivitäten einen effektiven, standardisierten Austausch von Engineeringdaten zwischen Softwarewerkzeugen verschiedener Hersteller. Daher wird die Standardisierung eine sehr wichtige Maßnahme innerhalb der Industrie 4.0 Aktivitäten sein müssen.

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