Projekte

ENTOC - Engineering Tool Chain for Efficient and Iterative Development of Smart Factories

Die Fertigung innovativer Produkte ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg industrieller Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb. Der Innovationsprozess gliedert sich in mehrere Phasen. Die erste Phase betrifft die Identifikation und das Design neuer Produktideen. Ihr folgt ein Entscheidungsprozess, in dem Chancen und Risiken der Produktentwicklung und Fertigung gegeneinander abgewogen werden. Bei einer positiven Entscheidung werden in der dritten Phase die Produktionssysteme angepasst bzw. neu entwickelt.

SAmpSONS - Simulation und Visualisierung von Stoffströmen in neuartigen Sanitärsystemen - Unter-stützung der Analyse ihrer Funktion, Kosten und Ressourcenhaushalts

Neuartige Sanitärsysteme („NASS“) sind vor dem Hintergrund der Ressourcenverknappung, des sinkenden Wasserverbrauchs und damit einhergehender hydraulischer Probleme in unseren Abwasserkanälen sowie sich stetig ändernder Randbedingungen durch demografischen und klimatischen Wandel in den letzten Jahren auch in Deutschland immer stärker in den Fokus siedlungswasserwirtschaftlicher Betrachtungen gerückt. Ziel ist die Wiedernutzung beschränkter Ressourcen (z. B. Nährstoffe) sowie ein nachhaltigeres Abwassermanagement. Diskussionen zu diesen Technologien werden oft engagiert geführt, bedürfen jedoch einer Versachlichung. Vielfach bestehen vor allem von Seiten der Planer und Genehmigungsbehörden Vorbehalte, die auf mangelnden Kenntnissen beruhen.

oneM2M - Einordnung von oneM2M-Spezifikationen in das Konzept von RAMI und I40-Komponenten

Die AG 1 „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Industrie 4.0 Plattform koordiniert die Arbeiten von RAMI und I40-Komponenten. Dabei werden Architekturen und Standards sowohl aus dem Bereich der Industrie als auch der Telekommunikation und der IT betrachtet.

DIENA - Direktladesystem für induktive Energieübertragungsanwendungen

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Verbreitung von Systemen, die ihre Energie auf induktivem Wege übertragen, zu beobachten. Die Motivation zum Einsatz solcher Systeme ist dabei stets durch die jeweilige Applikation geprägt. Während z.B. bei der kontaktlosen Handyaufladung vor allem die Verschleißanfälligkeit des sonst üblichen Ladesteckers im Fokus steht, können industrielle Fertigungsstrecken dank induktiver Energieübertragung oft erst vollständig automatisiert werden (z.B. mit dem auf der HMI 2015 vorgestellten System FreeCon der Firma Weidmüller).

SemI40 - Power Semiconductor and Electronics Manufacturing 4.0

Unter der Leitung von Infineon Austria forschen im SemI40-Projekt 37 Partner aus fünf Ländern an der Weiterentwicklung selbststeuernder Fabriken. In gemeinsamer Forschungsarbeit sollen Methoden und technische Lösungen für die Umsetzung von Industrie-4.0-Anwendungen entwickelt werden. Mit einem Volumen von 62 Millionen Euro gehört das Forschungsprojekt zu den größten Industrie-4.0-Projekten in Europa.

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