Projekte

MobISTeK-STICKIE - Sensorgestützte Telemedizin in der Knieendoprothetik

In Deutschland werden pro Jahr rund 150.000 Patienten mit einem künstlichen Kniegelenk versorgt. Die mittlere Verweildauer der Patienten im Krankenhaus für diese Operationen beträgt derzeit noch ungefähr 10 Tage. Es bestehen seit einigen Jahren Bestrebungen, die stationäre Rehabilitation durch eine ambulante Rehabilitation zu ersetzen. Eine zeitigere und generell stärkere ambulante Betreuung der Patienten erfordert neue Instrumente, um die Progression der Funktion nach einer Kniegelenksoperation im Krankenhaus und auch zu Hause besser überprüfen zu können.

WavE  - Verbundprojekt WEISS: Effiziente Kreislaufführung von Kühlwasser durch integrierte Entsalzung am Beispiel der Stahlindustrie, Teilprojekt 7

Ziel des Projektes ist die Effizienzsteigerung des Kühlwassereinsatzes zur Verringerung des Frischwasserverbrauchs. Konkret wird eine Halbierung der Absalzwassermenge als realistisches Ziel angesehen. Der Lösungsweg besteht in der Verfahrensentwicklung zur Salzabtrennung aus Kreislaufwasser, Zusatzwasser und Absalzwasser. Durch die bedarfsgerechte Dosierung und Abstimmung von Kühlwasserchemikalien auf die Wasserbehandlung sollen der Salzeintrag und damit der Wasserverbrauch zusätzlich gesenkt werden. Dies ist nur durch Entwicklung und Einsatz eines Simulationstools für das gesamte Kreislaufwassersystem möglich. Mit der Effizienzsteigerung werden folgende Ziele erreicht: Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von gekühlten Prozessen, Schutz der natürlichen Wasserquellen vor Verunreinigung durch Zusätze und Salze und geringere Abhängigkeit des Produktionsprozesses von der Wasserverfügbarkeit.
Der Partner ifak beteiligt sich vorrangig am AP 4: Entwicklung eines Modellierungstools basierend auf SIMBA#. In AP7 wird die Simulationssoftware so erweitert (durch zusätzliche Skripte), das LCA Ergebnisse automatisch mit berechnet werden.
 
 

ENTOC - Engineering Tool Chain for Efficient and Iterative Development of Smart Factories

Die Fertigung innovativer Produkte ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg industrieller Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb. Der Innovationsprozess gliedert sich in mehrere Phasen. Die erste Phase betrifft die Identifikation und das Design neuer Produktideen. Ihr folgt ein Entscheidungsprozess, in dem Chancen und Risiken der Produktentwicklung und Fertigung gegeneinander abgewogen werden. Bei einer positiven Entscheidung werden in der dritten Phase die Produktionssysteme angepasst bzw. neu entwickelt.

SAmpSONS - Simulation und Visualisierung von Stoffströmen in neuartigen Sanitärsystemen - Unterstützung der Analyse ihrer Funktion, Kosten und Ressourcenhaushalts

Neuartige Sanitärsysteme („NASS“) sind vor dem Hintergrund der Ressourcenverknappung, des sinkenden Wasserverbrauchs und damit einhergehender hydraulischer Probleme in unseren Abwasserkanälen sowie sich stetig ändernder Randbedingungen durch demografischen und klimatischen Wandel in den letzten Jahren auch in Deutschland immer stärker in den Fokus siedlungswasserwirtschaftlicher Betrachtungen gerückt. Ziel ist die Wiedernutzung beschränkter Ressourcen (z. B. Nährstoffe) sowie ein nachhaltigeres Abwassermanagement. Diskussionen zu diesen Technologien werden oft engagiert geführt, bedürfen jedoch einer Versachlichung. Vielfach bestehen vor allem von Seiten der Planer und Genehmigungsbehörden Vorbehalte, die auf mangelnden Kenntnissen beruhen.

oneM2M - Einordnung von oneM2M-Spezifikationen in das Konzept von RAMI und I40-Komponenten

Die AG 1 „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Industrie 4.0 Plattform koordiniert die Arbeiten von RAMI und I40-Komponenten. Dabei werden Architekturen und Standards sowohl aus dem Bereich der Industrie als auch der Telekommunikation und der IT betrachtet.

Seiten